Wie werden Asbestmessungen durchgeführt?

Die Probenahme bei einer Asbestmessung erfolgt über das Abscheiden  faserförmiger Partikel auf einem goldbedampften Kernporenfilter aus  Polycarbonat gemäß VDI-Richtlinie 3492. Dazu wird über eine Pumpe circa 8 Stunden Luft durch einen  goldbedampften Meßfilter gesaugt.
Auf diesem Filter lagern sich dann die staubförmigen Partikel, die sich in der Atemluft befinden, ab. Sollte  die Messung nicht unter normalen Nutzungsbedingungen erfolgen, so wird bei der Asbestmessung diese Nutzung simuliert. Der  Meßfilter wird nach der Probennahme für die Analyse im  Rasterelektronenmikroskop verbereitet und dann dort entsprechend der  oben genannten VDI-Richtlinie die Fasern auf der Filteroberfläche ausgezählt.

Durch eine energiedispersive Mikroanalyse können hier  Asbestfasern von anderen Fasern unterschieden werden. Als Ergebnis  erhält man die Anzahl der Asbestfasern pro m3 Raumluft, dass über die  vorgefundene Faseranzahl und dass durchgesaugte Luftvolumen hochgerechnet wird.

Asbestmessung / Asbesttest

Begutachtung von Asbestzementdächern und Asbestzementfassaden mit Drohnen

Für eine Gefährdungsabschätzung von Asbestzementdächern ist es wichtig zu wissen, in welchem Zustand sich die Asbestzementplatten befinden.


Sind diese zerbrochen oder stark verwittert? Befinden sich Löcher in der Dachfläche? Wurden Asbestzementplatten durch einen Sturm verschoben? Ist die Befestigung noch an allen Wellasbestplatten vorhanden und intakt?

Hinweise zur Materialprobenentnahme

Sollten Sie dennoch eine Materialprobe selbst entnehmen wollen, dann beachten Sie bitte folgende Hinweise:

  • versuchen Sie unbeding eine Staubentwicklung zu vermeiden
  • suchen Sie nach bereits beschädigten Stellen und entnehmen die Probe dort
  • dazu befeuchten Sie die Probenahmestelle gut mit Wasser an (Spühflasche)
  • bei der Probennahme nicht Bohren oder Sägen
  • wenn möglich, dann entnehmen Sie bereits lose Materialstückchen (es reichen circa 5 mm x 5 mm)
  • benutzen Sie am besten eine Pinzette oder Spitzzange für die Probenentnahme
  • benutzte Werkzeuge und Hände nach der Probennahme mit Wasser abwaschen
  • die Materialprobe gut und luftdicht verpacken (z. B. in einem Gefrierbeutel mit Zipplock oder einer Filmdose)
  • die Probe beschriften Sie bitte mit Datum, Material, Name und Entnahmeort

Danach können Sie die Probe versandfertig machen. Verwenden Sie am besten eine wattierten Briefumschlag oder ein kleines Päckchen. Kennzeichnen Sie den Umschlag bitte mit dem Wort „Materialprobe!“, damit die Person, die den Umschlag öffnet, diesen entsprechend vorsichtig aufmacht und die Probe nicht mit  einen Brieföffner oder einer Schere beschädigt.

Sachverständigenbüro Hoffmann für Asbestuntersuchung  Asbestmessung Asbesttest Asbestanalyse - Raumluftuntersuchung auf Asbestbealstung mit Asbestfasern, Baubegleitung bei der Asbestsanierung, Überwachung von Asbestsanierungsbaustellen, Überwachung der ordnungsgemäßen Asbestentsorgung
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Asbestmessung in einem Lüftungsschacht